Eine große musikalisch-ökumenische Gemeinschaftsaktion steht an: Am Sonntag, den 21. Juni 2026 ab 20:00 Uhr gibt es wieder das traditionelle Ökumenische Orgel-Wandelkonzert am längsten Tag des Jahres (Mittsommer), zu dem die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Soest herzlich einladen. Musizieren werden an ihren jeweiligen Orgeln der Emmaus-Kantor Paul Herbort, Patrokli-Kantor Stefan Madrzak und PetriPauli-Kantorin Annette Elisabeth Arnsmeier in kollegialer und ökumenischer Zusammenarbeit.
Zwischen den jeweils ca. halbstündigen Orgelkonzerten gibt es zwei Pausen unter den Bögen vorm Haupteingang des St. Patrokli-Doms mit Getränken und Brezeln
Start ist mit dem ersten Konzert um 20:00 Uhr in Neu St. Thomä, wo Paul Herbort an der Schuke-Orgel ein Programm unter der Überschrift „Von Bach bis Beatles - eine Reise durch die Musik“ mit Werken von Bach,
Mendelssohn, Boëllmann und Improvisationen zum Besten gibt. Von dort wandelt man zum Dom, um sich unter den Bögen bei Getränken und Brezeln zu stärken.
Weiter geht es mit dem zweiten Konzertteil gegen 21:15 Uhr in St. Petri, wo Annette Elisabeth Arnsmeier Werke von Johann Sebastian Bach (Pièce d‘Orgue BWV 572) und französischen Komponisten aus Barock (Louis-Nicolas Clérambault) und Romantik (Finale aus der 1. Symphonie von Louis Vierne) spielt.
Danach gibt es zum zweiten Mal die Gelegenheit, draußen (bei schönem Wetter) bei einem Gläschen Wein in netter Runde miteinander ins Gespräch zu kommen. Den Abschluss des Konzertabends gestaltet Stefan Madrzak gegen 22:15 Uhr an der Feith-Orgel von St. Patrokli, die vor ca. drei Jahren von der Firma Mühleisen aus Leonberg komplett saniert wurde und seitdem in neuem Klanggewand erstrahlt. Madrzak vermag diese vielfältigen langfarben der Dom-Orgel mit deutscher Romantik von Max Reger (Introduction und Passacaglia d-Moll) und der „Tannhäuser-Ouvertüre“ von Richard Wagner zu Gehör zu bringen.
Alle interessierten Zuhörer*innen haben an diesem Abend die Gelegenheit, die drei Orgeln mit ihren unterschiedlichen Klangfarben und Möglichkeiten an Vielfalt der musikalischen Stile im direkten Vergleich zu erleben. Herzliche Einladung dazu!
Der Eintritt zur gesamten Veranstaltung ist frei. Um diese aber kostendeckend finanzieren zu können, sind wohlwollende Spenden auf jeden Fall erwünscht und kommen der Kirchenmusik in den Gemeinden zugute.
