Oratorium „Maria – eine wie keine“ wird kulturelles Großereignis im Frühjahr 2024

Eine alte Geschichte neu erzählt

Soest/Arnsberg. Eine Wanderung? Ja, aber noch mehr eine Pilgerreise. Ein Schauspiel? Auf jeden Fall. Ein Film? Auch der gehört dazu. Und Musik? Logo, ganz viel sogar – von Rap, über Klassik bis hin zu Gregorianik. Das Oratorium „Maria – eine wie keine“ lässt sich mit wenigen Worten nur schwer beschreiben, weil es so vielschichtig und vielseitig ist. Geschrieben hat das Stück Superintendent Dr. Manuel Schilling, der die Gottesmutter Maria in einem ganz anderen Licht erscheinen und damit ihre Lebensgeschichte auf die Bühne bringen möchte. Die Musik hat Dmitri Grigoriev, Kantor aus Lüdenscheid, komponiert.

Praktisch seit dem Amtsantritt von Schilling in Soest – im Juni 2020 – laufen die Vorbereitungen für dieses kulturelle Großereignis, das das vielköpfige und vielstimmige Ensemble zwischen dem 17. Mai und 2. Juni von Lüdenscheid bis nach Minden führen wird An insgesamt acht Orten wird „Maria – eine wie keine“ in verschiedenen Kirchen aufgeführt: Lüdenscheid (18. Mai, Erlöserkirche),  Arnsberg (21. Mai, Liebfrauenkirche), Soest (22. Mai, Wiesenkirche), Lippstadt (24. Mai, Marienkirche), Wiedenbrück (26. Mai, Marienkirche), Brackwede (28. Mai, Bartholomäuskirche), Herford (29. Mai, Marien-Stift-Berg Kirche) und Minden (1. Juni, St. Marienkirche). In Lüdenscheid, Lippstadt und Minden wird das Oratorium dabei jeweils komplett mit großer Besetzung realisiert, an den übrigen fünf Orten gibt es so genannte Werkstattkonzerte. Die kompletten 180 Kilometer von Süd- nach Ostwestfalen werden in verschiedenen Pilgeretappen zurückgelegt, an denen jeder und jede teilnehmen und die ebenfalls wandernden Schauspielerinnen und Schauspieler begleiten können. 

 

Fiebern dem kulturellen Großereignis im Frühjahr entgegen: Dmitri Grigoriev (Komponist), Julie Riede (Fundraising) und Dr. Manuel Schilling, der das Stück geschrieben hat. Foto: Hans-Albert Limbrock

Bereits seit Monaten  wird in der gesamten Region intensiv geprobt. Chöre und Musizierende machen sich mit der Musik vertraut, Schauspielerinnen und Schauspieler (allesamt von Schulen aus Soest und Lippstadt), stehen vor der Kamera und proben unter Anleitung der beiden Regisseure Henner Kallmeyer und Johann Schilling das Stück. Ihre Mission: Eine alte Geschichte wird neu und modern erzählt. Protagonistin ist Maria, Mutter Jesu Christi – unzweifelhaft eine der stärksten Frauenfiguren in der Geschichte der Menschheit.

Als gemeinsame Initiative von sechs Evangelischen Kirchenkreisen, Katholischen Gemeinden und Einrichtungen, von mehreren Schulen und unterstützenden Kommunen ist das Projekt gut in der Region geerdet und ein Beispiel dafür, wie durch Kooperation große kulturelle Vorhaben umgesetzt werden können. Schilling: „Das Projekt soll nachhaltig wieder Leben in die Jugendchöre an den Schulen und in Westfalen bringen und Jugendliche wieder für das Singen, Musizieren – und vor allen Dingen auch, Musik-machen mit Kirche‘ – begeistern.“ Die pilgernden Jugendlichen finden Quartier in Gemeindehäusern, Kirchen, Jugendherbergen und Wanderunterkünften.

Wer mehr über das Projekt wissen möchte, findet alle Informationen auf der Webseite und dort ebenfalls die Ansprechpartner:innen dazu. Natürlich sind auch Spenden willkommen, denn das Projekt, für das ein Etat von über 200.000 Euro angesetzt worden ist, soll sich nur darüber und nicht aus  Kirchensteuermittel finanzieren.

So heißt es im Internetauftritt: „Hilf jetzt mit Deiner Spende das Oratorium „Maria – eine wie keine“ zu verwirklichen! Mehr noch: Werde Teil dieser einzigartigen Veranstaltung unter dem Motto: „Glaube bewegt – Musik beflügelt – Vielfalt verbindet“.

Spendenkonto bei der KD Bank – Bank für Kirche und Diakonie IBAN: DE06 3506 0190 0005 0050 00

Verwendungszweck: 55100-020002-27710017 KM Oratorium Maria 2024

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen: www.mariaeinewiekeine.de 

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