Förderverein der Kirche Neu-St. Thomä e. V. Soest

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Der Förderverein der Kirche Neu-St. Thomä e.V. Soest
Zweck des Fördervereins, der 1958 gegründet wurde, ist die Mitfinanzierung von notwendigen Erhaltungsmaßnahmen am Kirchengebäude der Neu-St. Thomäkirche einschließlich der Inneneinrichtung, sowie von nötigen Anschaffungen für die Gestaltung von Veranstaltungen im Kirchenraum. Von den zahlreichen Projekten, die der Förderverein bezuschusst hat, sind die Renovierung des Chorraumes, die Erneuerung der elektrischen Installation sowie der gesamten Beleuchtungsanlage besonders hervorzuheben.

Zudem wurde die kostenintensive Generalüberholung der Orgel finanziell maßgeblich unterstützt. Als nächstes Projekt steht die Mitfinanzierung einer neuen Lautsprecheranlage an. Im Zuge des strukturellen Wandels in unserer Gemeinde finden in unserer Kirche neben „normalen“ Gottesdiensten auch solche statt, die von besonders engagierten Gemeindemitgliedern vorbereitet und zelebriert werden. Seit vielen Jahren bereichern diese „mittendrin“-Gottesdienste die Gläubigen. Zudem wandelt sich unsere Kirche zunehmend zu einem Kunst- und Kulturforum. Zahlreiche Kunstausstellungen, Musikdarbietungen von Chören, Lesungen und die sogenannten Orgel-Cafés sorgen für eine abwechslungsreiche kulturelle Nutzung unserer Kirche. Seit 2009 finden auch in regelmäßigen Abständen samstags Trommelworkshops statt. So ist abschließend festzustellen: Neu-St. Thomä – der besondere Ort – bunt, lebendig, persönlich.

Bitte unterstützen Sie auch weiterhin unsere Arbeit. Jede Spende – egal, ob als einmalige finanzielle Zuwendung oder als Dauerauftrag – ist uns herzlich willkommen.
Bankverbindung des Fördervereins: IBAN: DE60 4145 0075 0000 0125 00 (Sparkasse SoestWerl)

Kontakt: Förderverein der Kirche Neu-St. Thomä e.V. Soest
Beate Sümmermann, Johann-Kelberg-Weg 19, 59494 Soest,Telefon: 02921/14673, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

thomae2Die Neu-St. Thomäkirche
Im Jahr 1233 gründeten Franziskaner-Minoriten in Soest ihr erstes westfälisches Kloster, das 1343 zur Kirche geweiht wurde. Im Zuge der Säkularisation wurde die Kirche ab 1814 zunächst als Konzerthalle, später als Lagerraum genutzt. Am 7. April 1851 erwarb Pfarrer Carl Daniel von St. Thomä (Schiefer Turm) die Minoriten-Kirche vom preußischen Staat für 2184 Taler, um sie als neue Gemeindekirche zu nutzen. Aus der Kirche Alt St. Thomä (Schiefer Turm) stammen Altar, Taufstein und Grabplatten. Bei Bombenangriffen gegen Ende des zweiten Weltkrieges versanken Kirche und Klosteranlage in Schutt und Asche. Erhalten blieben der Taufstein aus dem Ende des 15. Jahrhunderts, zahlreiche Grabplatten sowie die Figuren des Altars von 1892. Von November 1957 bis zur Einweihung im Dezember 1966 wurde die Kirche nach altem Vorbild wieder aufgebaut. Gleichzeitig erfolgte der Neubau der ehemaligen Klostergebäude, die bis zum 31. Januar 1999 das Predigerseminar der Evangelischen Kirche von Westfalen beherbergten. Zwei Türen in der Kirche wurden vom Soester Künstler Hugo Kükelhaus entworfen. Das Portal modellierte Fritz Viegener.

thomae4Sakristei-Kapelle
Die Sakristei-Kapelle diente dem Predigerseminar als Andachtsraum. Sie ist mit einem eigenen kleinen Altar ausgestattet; die buntverglasten Fenster zeigen Motive aus den Evangelien. Nach der Schließung des Predigerseminars wurde die Sakristei zum „Raum der Stille“ umfunktioniert; eine Oase im turbulenten Alltag, offen für alle Konfessionen und Religionen.
thomae5Die Schuke-Orgel
Seit dem 1. Advent 1970 erfreut der Klang einer Alexander-Schuke-Orgel die Ohren der Kirchenbesucher. Das in akustischer Hinsicht an optimaler Stelle errichtete Instrument besitzt drei Manuale, Pedal, 37 Register und weitere technische Besonderheiten, die es dem Musiker an der „Königin der Musikinstrumente“ ermöglichen, die Orgel- und Kirchenmusik zu einem ganz besonderen Klangerlebnis werden zu lassen. Im Jahre 2013 ist die Orgel von der Firma Schuke generalüberholt worden.Jährlich treten internationale Solisten in unserer Kirche auf, die ihr Können an der klangvollen Schuke-Orgel unter Beweis stellen.